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Was ist eine EFK ffT?

Hier eine kurze Beschreibung der Hintergründe zur "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" (EFK ffT). Für weitere Informationen scheuen Sie sich bitte nicht nachzufragen.

 

-       Unternehmer müssen ihre Mitarbeiter bei einer Berufsgenossenschaft (BG), der Gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) oder einer Unfallkasse (UK) gegen Wegeunfälle, Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen/Berufskrankheiten versichern (Rechtsverweis: Sozialgesetzbuch (SGB) VII) 

 

-       Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ist der Spitzenverband der Unfallversicherungen.

 

-       Unfallverhütungsvorschriften (UVV, auch bezeichnet als Berufsgenossenschaftliche Vorschriften BGV) der Berufsgenossenschaften/Gesetzlichen Unfallversicherung/Unfallkassen/Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sind „Autonomes Recht“ (Rechtsverweis: SGB VII, § 15), und somit verbindlich für Unternehmer und Versicherte.

 

-       Laut Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 3 (Titel: Elektrische Anlagen und Betriebsmittel, alte Bezeichnung: BGV A2, VBG 4 oder BGV A3) hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass elektrische Anlagen und Betriebsmittel nur durch Elektrofachkräfte oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft errichtet, geändert und instand gehalten werden (Rechtsverweis: DGUV Vorschrift 3, §3 Abs. 1).

 

-       Somit dürfen Nicht-Elektrofachkräfte elektrotechnische Tätigkeiten nicht „eigenverantwortlich“ durchführen.

 

-       Mit der Ausbildung zur „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ kann ein Mitarbeiter qualifiziert werden, „eigenverantwortlich“ und "selbstständig" elektrische Betriebsmittel anzuschließen, auszutauschen oder zu prüfen (Rechtsverweis: DGUV Vorschrift 3, Durchführungsanweisung zu §2 Abs.3 und DGUV Grundsatz 303-001 (alte Bezeichnung: Berufsgenossenschaftlicher Grundsatz BGG 944)).

 

-       Einige Eckpunkte der Ausbildung: sie gilt für gleichartige, sich wiederholende Arbeiten, mindestens 80 Stunden Ausbildung (umgesetzt in Seminaren mit insgesamt 80 Unterrichtseinheiten), Ausbildung in Theorie und Praxis mit Prüfung, anschließend Erstellen einer Arbeitsanweisung durch den Unternehmer und „Bestellung“ der Person durch den Unternehmer;

 

-       Abgrenzung: es dürfen nur Betriebsmittel an einen vorhandenen Übergabepunkt angeschlossen, ausgetauscht und geprüft werden (Bsp.: der Elektroherd an die Herdanschlussdose). Die ortsfeste Gebäudeinstallation darf nicht verändert oder errichtet werden (Bsp.: Die Herdanschlussdose darf nicht gesetzt oder verlegt werden).

 

Hier typische Beispiele für Tätigkeiten, die nach der Ausbildung selbstständig und eigenverantwortlich durchgeführt werden dürfen:

 

Küchenmonteure: Herd

Rolladenmonteure: Rolladenmotor, Türöffner, Torantrieb

Heizungs-, Klima-, Lüftungsbauer: Pumpen, Motoren, Sensoren, Steuerungen

Industrielle Instandhalter (Industriemechaniker/Schlosser): Motoren, Sensoren, Steuerungen

u.v.a.

 

-       Nach der Ausbildung ist eine Nicht-Elektrofachkraft somit in der Lage, wiederkehrende elektrotechnische Arbeiten durchzuführen (Betriebmittel austauschen, anschließen und prüfen), ohne eine Elektrofachkraft vor Ort zu benötigen.

 

Wir sind in Deutschland DIE Spezialisten für die Durchführung der Ausbildung zur "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten", fragen Sie uns!